Grundeinkommen mit Anny Hartmann

Auch in Satiresendungen hat mittlerweile das Grundeinkommen Beachtung gefunden. So zum Beispiel in der ZDF-Satiresendung die Anstalt vom 17.05.17. Anny Hartmann aus Köln erklärt auf spritzig, freche Weise das Grundeinkommen den Menschen, die es sich bislang nicht vorstellen können.

Fazit von Anny Hartmann: „Mit einem Grundeinkommen wäre Adolf Hitler ein Maler geblieben!“

23 Kommentare zu „Grundeinkommen mit Anny Hartmann

  1. Schmunzel, ein bGE von 1500 €, das beweist nur die Unwissenheit von Andy Hartmann. Hat sie tatsächlich VWL studiert, dann sollte sie ihr Studiengeld zurückholen !
    Das hat ja selbst Götz Werner längst widerrufen !

    Gefällt mir

    1. Joahhh, über die Höhe eines BGE kann man sich immer gepflegt bis aufs Messer streiten. Dass Götz Werner das widerrufen hätte ist mir auch neu. Es ist ja völlig überflüssig wäre die Höhe zu widerrufen denn wenn es über die Mehrwertsteuer finanziert werden soll, kann ja auch der Satz erhöht werden.
      Die BGE-Höhe war m.E, nicht der Irrtum, sondern ihre Darstellung dernach am Ende jeder 1.500 EUR/Monat mehr in der Tasche hätte. Dies ist selbstverständlich Schwachsinn.

      Gefällt mir

      1. Schmunzel, Schokolade, aber eine Erhöhung der Mehrwertsteuersätze ist NICHT kaufkraftneutral. Das Kriterium 4 „ohne andere Gegenleistungen“ für Bedingungslosigkeit verlangt aber Steuerlastneutralität, Arbeitsanreizneutralität, Kaufkraftneutralität und Haushaltsneutralität. Es bringt grds. nichts, wenn man Konsumsteuern erhöht und ein höheres bGE in die linke Tasche reinschiebt, wenn man sie aus der rechten Tasche dann wieder herauszieht !
        Das ist die Idiotie bei neoliberalen und emanzipatorischen GE !

        Gefällt mir

      2. Hallo miltonbGE.
        Jede Finanzierung die dazu führen soll, dass am Ende Menschen ohne Einkommen, oder mit geringem Einkommen besser gestellt sind als zuvor, bedeutet Gesamtwirtschaftlich betrachtet, sofern das Volkseinkommen nicht steigt: Linke Tasche – Rechte Tasche.

        Also entweder nimmt das Volkseinkommen zu oder es werden Staatsschulden gemacht, oder das was die eine mehr bekommt geht der anderen ab.

        Kurz, Deine Definition des Kriteriums 4:
        [zitat]
        „ohne andere Gegenleistungen“ für Bedingungslosigkeit verlangt aber Steuerlastneutralität, Arbeitsanreizneutralität, Kaufkraftneutralität und Haushaltsneutralität.
        [/zitat]
        trifft auf kein Modell oder auf alle Modelle zu, je nach Betrachtungsperspektive.

        Gefällt mir

      3. „Marx, also der Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaftler, Philosoph und Historiker, Karl Marx, hat keinen Menschen umgebracht. Jedenfalls ist davon nichts überliefert. Aber mit Fakten hast Du es ja eh nicht so.“
        K.Marx hat den Klassenkampf entfesselt und trägt insofern die Verantwortung für unzählige „Kollateralschäden“.

        „Als selbstverliebte Person fällt es Dir leicht andere als Idioten zu bezeichnen, weil sie Erkenntnisse ihrer Nachgeborenen noch nicht hatten. Demnach war Isaac Newton z.B. ein Idiot weil er von der Relativität von Raum und Zeit keine Schimmer hatte. So gesehen ist jeder Naturwissenschaftler ein Idiot weil ihm zukünftige Erkenntnisse gegenwärtig fehlen.
        Leider lieferst du mal wieder keinen Beweis für deine Behauptung, dass Marx die geniale Erkenntnis nicht gehabt hätte.“
        Pech gehabt, C.F.Gauß und J.P.Legendre haben zeitgleich 1795 die „Methode der kleinsten (Steuer-)Quadrate“ entwickelt, sie waren also Vorfahren von K.Marx, nicht Nachfahren.
        Sie beruht auf der Tatsache, dass ein Mittelwert, hier z.B. Prokopfeinkommen, das Volkseinkommen wertmäßig in exakt 2 Hälften teilt. Die Summe der Abzüge und der Aufstockungen ist 0, die Summe der Absolutbeträge ein Minimum !
        In D teilt der Mittelwert die Erwerbstätigen in 45 % unten und 10 % oben auf, die restlichen 45 % Erwerbslosen kann man also nur so plazieren, dass die 10 % oben die 40 % Nichterwerbsfähigen und die 45 % unten die erwerbslosen Erwerbsfähigen alimentieren, anders geht es gar nicht !
        Jede andere Lösung ist entweder teuer oder liefert ein geringeres bGE !

        „Was das BGE ist weiß ich selber. Wie hoch das „soziokulturelle ExistenzMINIMUM , das die Grundbedürfnisse abdeckt“, genau sein soll ist die Streitfrage.“
        Das ist KEINE Streitfrage, es soll die Bedürfnisse abdecken, aber auch die Leistungsfähigkeit der Gesellschaft nicht überfordern. Und BEDINGUNGSLOS heißt eben nach Definition des bGE nicht nur ohne Zwang zu Arbeit, sondern auch ohne Zwang zu anderen Gegenleistungen, also über die heutige Steuerlast hinaus. Das führt zu einer Bestimmungsgleichung für den Steuersatz
        Steuersatz * Volkseinkommen = (Einkommensteuern + AG-Sozialabgaben) / Steuersatz,
        in D also 50 %.

        „Bei einer Flattax von 50% kommt bei einem Volkseinkommen 2.340,68 Mrd. Euro etwa 1.200 Euro/ Monat raus. Damit bewegt sich das Modell im Rahmen des üblichen.“
        Aber Sie vergessen dabei, OHNE Steuererhöhung oder Streichung von Staatsleistungen oder Entlassung von Staatsdienern.

        „Was an Deinen „Spams“ nervt ist allerdings, dass Du so tust als würde im Prinzip nach der Einführung des BGE alles beim Alten bleiben können, nur 90% hätten ein höheres Einkommen.
        Dem ist aber nicht so, denn dem von Dir präferierten Modell liegt auch eine Umverteilung der Einkommen zugrunde. Das verdeckst Du indem Du mit Durchschnittswerten operierst.“
        Es ändert sich nichts an der heutigen Umverteilung, es wird nur intelligenter umverteilt, denn durch den Steuersatz von 50 % werden die Kosten für Sekundäreinkommen halbiert, weil das bGE ja schon die Hälfte ersetzt. Und das kommt den unteren Einkommen mehr zu Gute als den oberen !
        „Die Erkenntnis, dass das BGE einer Vergesellschaftung des Vermögens (Eigentums) gleichkommt, die ohne kollektive also institutionalisierte Kontrolle bzw. Organisation des Vermögens auskommt, macht seiner Ablehnung durch die staatsgläubigen „Revolutionäre“ -SPD, die Linke und Gewerkschaften- verständlich.
        Mit dem Verlust der Vermögenskontrolle geht auch der Verlust der Menschenkontrolle einher, anders ausgedrückt der Rechtsanspruch auf leistungsloses Einkommen ist die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben.“
        Das sind haltlose Unterstellungen und haben nichts mit einem bGE zu tun, bedingungslos heißt ja auch ohne gesellschaftliche Kontrolle privaten Eigentums. Da lugt schon wieder K.Marx hervor.
        „Mit den Rentenversicherungsbeiträgen werden die Renten finanziert, auf die die Rentner Rechtsansprüche haben. Das ist aber kein Problem, denn wenn wir den AG-Anteil an der Rentenversicherung rausrechnen bleibt immer noch ein BGE von etwa 1.100 Euro“
        Das ist eben dumm gerechnet, die Rentenansprüche sind Rentenpunkte = Beitragslohn / Durchschnittslohn, die AG-Sozialabgaben können also ins bGE einfließen für die KV/PV, es verbleiben für RV- und AV nur noch die AN-Beiträge.

        „Jede Finanzierung die dazu führen soll, dass am Ende Menschen ohne Einkommen, oder mit geringem Einkommen besser gestellt sind als zuvor, bedeutet Gesamtwirtschaftlich betrachtet, sofern das Volkseinkommen nicht steigt: Linke Tasche – Rechte Tasche.“
        Falsch, das ist ja der Unterschied zwischen Einkommensteuer von Oben nach Unten und Konsumsteuer nach Werner. Man muss bei der Basic Income Flat Tax nur die Hälfte von Oben nach Unten umverteilen, und nicht wie in den anderen Fällen, neoliberal oder emanzipatorisch, von allen auf alle !
        „Also entweder nimmt das Volkseinkommen zu oder es werden Staatsschulden gemacht, oder das was die eine mehr bekommt geht der anderen ab.“
        Falsch, es geht keinem etwas ab, alle bekommen die Prokopfanteile der AG-Sozialabgaben und der Einkommensteuern (ohne Lohnsteuer für Grundsicherung) zusätzlich zum heutigen Grundfreibetrag.
        „Kurz, Deine Definition des Kriteriums 4:
        [zitat]
        „ohne andere Gegenleistungen“ für Bedingungslosigkeit verlangt aber Steuerlastneutralität, Arbeitsanreizneutralität, Kaufkraftneutralität und Haushaltsneutralität.
        [/zitat]
        trifft auf kein Modell oder auf alle Modelle zu, je nach Betrachtungsperspektive.
        Das ist grottenfalsch, nur aus der individuellen Steuerneutralität folgt Arbeitsanreizneutralität, Kaufkraftneutralität und Haushaltsneutralität, Und dazu braucht man die Least Square Method !

        Gefällt mir

      4. Hallo miltonbGe.
        In Deutschland lebten 2015 12.908.000 Minderjährige insgesamt wurden (2015) 39,4 Mrd. Euro Kindergeld gezahlt.
        Mit Einführung des BGE (1.200 Euro/Monat = 14.400/Jahr) ergäbe sich eine Summe von 185,9 Mrd. Euro. Eine Differenz von 146,5 Mrd. Euro.
        Wie wird der Differenzbetrag finanziert, wenn das Volkseinkommen sich nicht ändert, keine Schulden aufgenommen werden und keiner weniger hat als vorher?

        Gefällt mir

      5. Sie rechnen nur mit Einzelpositionen, das bGE besteht aber zu 50 % aus ausgeliehenen Grundfreibeträgen, zu 25 % aus ausgeliehenen AG-Sozialabgaben nun für KV/PV und NUR zu 25 % aus den heutigen Einkommensteuern für steuerfinanzierte Sozialleistungen und halbe Staatsgehälter ! 50 % des bGE finden sie in den heutigen Steuerhaushalten und den heutigen Sozialversicherungshaushalten, 50 % finanziert man durch Ausleihen der Grundfreibeträge, die man heute in keinem Haushalt findet. Deshalb wählt man ja die Ausgleichsrechnung der Least Square method, weil man die Hälfte eben NICHT gegenfinanzieren muss.

        Gefällt mir

      6. Hallo MiltonBGE.
        Du schreibst in gewohnt geistloser Manier:
        „K. Marx hat den Klassenkampf entfesselt und trägt insofern die Verantwortung für unzählige „Kollateralschäden“.“
        Es war nicht Marx der den Klassenkampf entfesselt hat, sondern das sich entwickelnde bürgerlich-kapitalistische Wirtschaftssystem, das einen großen Teil der Menschen entrechtete und ihre Existenz unmöglich machte.
        Lese z.B. mal „Die Lage der arbeitenden Klasse in England“
        http://internationalesozialisten.de/Buecher/Klassiker/Friedrich Engels, Die Lage der arbeitenden Klasse in England.pdf

        Das Ergebnis des Klassenkampfes waren u. a. Abschaffung der Kinderarbeit, 40 Stunden Woche, Urlaubsanspruch, Recht auf Arbeitspausen, Mutterschutz, Arbeitsschutz, Sozialversicherungen usw. usf.
        Um solche Rechte durchzufechten sind unsere Vorfahren zum Teil durch die Hölle gegangen.

        Aber selbst wenn man Deiner Auffassung folgen würde, wäre Deine Behauptung, dass Marx „viele Menschenleben auf dem Gewissen hat“ eine Falschaussage.

        Gefällt mir

      7. Wenn es ein Beispiel für „geistlos“ gibt, dann ist das nun Ihr zweiter Beitrag :

        „Die Methode der kleinsten Quadrate (kurz KQ-Methode) ist das mathematische Standardverfahren zur Ausgleichungsrechnung. Dabei wird zu einer Datenpunktwolke eine Kurve gesucht, die möglichst nahe an den Datenpunkten verläuft.
        [/Wiki]
        Es geht also darum z.B. eine empirische Messreihe auf eine Kurve abzubilden, bzw. mit einer Funktion zu beschreiben.“
        Richtig, die Einkommen bilden ja eine empirische Messreihe des Marktes, die Least Square method ist eine Ausgleichsrechnung von Aufstockungen und Steuern und bildet die neue Nettogerade zur alten steuerfreien Gerade Netto = Brutto.
        Deshalb ist die BIFT eine Nullsumme, wenn man ab dem ersten Cent anstatt ab Freibetrag besteuert !

        „Im Kommunistischen Manifest wird z.B. die Einführung einer progressiven Einkommenssteuer gefordert.“
        Die Basic Income Flat Tax nach der Least Square method ist ja mit bGE zusammen eine lineare Progression effektiver Steuersatz = 0,5 * (1 – f/n) mit f = Familienmitglieder und n = Brutto / Prokopfeinkommen.

        So einfach ist bGE eben mathematisch seit 1795 verifiziert, „Geistlos“ war und ist nur Karl Marx und seine Nachfolger, eben heute auch viele bGE-Befürworter !
        Deshalb kann man auch alle Finanzierungsrechnungen in den Papierkorb werfen, die Ausgleichsrechnung ist nun einmal das verifizierte Optimum.
        Alle Einkommen werden gleich besteuert, aber das bGE bildet dann die Progression.

        „Das Ergebnis des Klassenkampfes waren u. a. Abschaffung der Kinderarbeit, 40 Stunden Woche, Urlaubsanspruch, Recht auf Arbeitspausen, Mutterschutz, Arbeitsschutz, Sozialversicherungen usw. usf.
        Um solche Rechte durchzufechten sind unsere Vorfahren zum Teil durch die Hölle gegangen. “
        Bleiben Sie bitte beim Thema bGE. BEDINGUNGSLOS = „ohne andere Gegenleistungen“ meint eben, dass diese Rechte nicht angetastet werden dürfen, es geht also nur darum, die Finanzierung dieser Rechte zu optimieren, eben statt 750 € Grundsicherung nun 1200 € bGE, ohne dass die Steuer- und Abgabenlast sich ändert.
        Diese Hölle von Faschismus und real-existentem Sozialismus wäre unnötig gewesen, hätte Karl Marx nur ein klein wenig Ahnung über die Least Square method von 1795 gehabt !

        Gefällt mir

    2. Hallo MiltonBGE.

      Wer Beispiele für die Eigenschaft „strunzdoof“ sucht, dem sind Deine Beiträge wahre Goldgruben.

      „Pech gehabt, C.F.Gauß und J.P.Legendre haben zeitgleich 1795 die „Methode der kleinsten (Steuer-)Quadrate“ entwickelt, sie waren also Vorfahren von K.Marx, nicht Nachfahren.“
      Gauß hat keine „Methode der kleinsten (Steuer-)Quadrate“ entwickelt, denn das Steuer-und Abgabesystem war ja zu seinen Lebzeiten noch Zukunftsmusik, sondern eine „Methode der kleinsten Quadrate“.
      [Wiki]
      Die Methode der kleinsten Quadrate (kurz KQ-Methode) ist das mathematische Standardverfahren zur Ausgleichungsrechnung. Dabei wird zu einer Datenpunktwolke eine Kurve gesucht, die möglichst nahe an den Datenpunkten verläuft.
      [/Wiki]
      Es geht also darum z.B. eine empirische Messreihe auf eine Kurve abzubilden, bzw. mit einer Funktion zu beschreiben.

      Auch zu Marx Zeiten gab es kein Steuer-und Abgabesystem wie wir es heute kennen, keine Sozialabgeben usw. Im Kommunistischen Manifest wird z.B. die Einführung einer progressiven Einkommenssteuer gefordert.
      Die von Dir so hoch verehrte Formel die angeblich 50% liefert hätte damals vermutlich 5% geliefert.

      Gefällt mir

      1. Wenn es ein Beispiel für „strunzdoof“ gibt, dann ist das nun Ihr Beitrag :

        „Die Methode der kleinsten Quadrate (kurz KQ-Methode) ist das mathematische Standardverfahren zur Ausgleichungsrechnung. Dabei wird zu einer Datenpunktwolke eine Kurve gesucht, die möglichst nahe an den Datenpunkten verläuft.
        [/Wiki]
        Es geht also darum z.B. eine empirische Messreihe auf eine Kurve abzubilden, bzw. mit einer Funktion zu beschreiben.“
        Richtig, die Einkommen bilden ja eine empirische Messreihe des Marktes, die Least Square method ist eine Ausgleichsrechnung von Aufstockungen und Steuern und bildet die neue Nettogerade zur alten steuerfreien Gerade Netto = Brutto.
        Deshalb ist die BIFT eine Nullsumme, wenn man ab dem ersten Cent anstatt ab Freibetrag besteurert !

        „Im Kommunistischen Manifest wird z.B. die Einführung einer progressiven Einkommenssteuer gefordert.“
        Die Basic Income Flat Tax nach der Least Square method ist ja mit bGE zusammen eine lineare Progression effektiver Steuersatz = 0,5 * (1 – f/n) mit f = Familienmitglieder und n = Brutto / Prokopfeinkommen.

        So einfach ist bGE eben mathematisch seit 1795 verifiziert, „Strunzdoof“ war und ist nur Karl Marx und seine Nachfolger, eben heute auch viele bGE-Befürworter !
        Deshalb kann man auch alle Finanzierungsrechnungen in den Papierkorb werfen, die Ausgleichsrechnung ist nun einmal das Optimum.
        Alle Einkommen werden gleich besteuert, aber das bGE bildet dann die Progression.

        Gefällt mir

  2. Man könnte genauso dreist behaupten, daß Sie (miltonbge) von Unwissenheit beseelt seien. Und ausgerechnet Götz Werner zum Leumundszeugen Ihrer Aussage zu machen, ist ebenfalls nicht sonderlich geschickt.

    Schließlich soll das BGE ja kein nur bürokratieloses Hartz-IV werden, sondern auch den Menschen, die keiner Erwerbsarbeit nachgehen können oder wollen, ein Dasein zu ermöglichen, wie es ihnen eine Demokratie -schon im Eigeninteresse- gewähren sollte (Stichwort: Existenzsicherung und Ermöglichung der Teilhabe).

    Zentraler Punkt beim BGE sollte doch sein, daß Menschen nicht mehr – durch wen oder was auch immer- erpresst bzw. genötigt werden können. Von daher sind die auch von Anny Hartmann genannten 1500 € (Pfändungsfreigrenze zur Existenzsicherung und Marge zur Teilhaben an kulturellen und politischen Prozessen) durchaus realistisch.

    Gefällt mir

  3. Realität ist ein BIP pro Kopf von 3134 € pro Monat und ein Prokopfeinkommen von 2340 € pro Monat 2016, wie es destatis ausweist. Für 2017 kann man also mit 3200 bzw. 2400 € rechnen.
    Und BEDINGUNGSLOS ist ein bGE nur dann, wenn es KEINEN mehr belastet als heute und alle Staatsleistungen außer Grundsicherung und Kindergeld weiterhin erhalten bleiben (Forderung des BVerfG vom 9.2.2010).
    Realistisch ist also ein bGE von 1200 € (Belastung ~50 %), von denen 300 € für die KV/PV als Kopfpauschale abgehen.
    Dieses bGE bringt also 150 € MEHR gesellschaftliche Teilhabe.
    Alles andere sind Märchenstunden und scheitern am Widerstand der Nettozahler, wie z.B. auch die preistreibenden 300 Mrd. Neue Steuern im BAG-Modell, sie erhöhen nur die Preise und senken damit umgekehrt die Kaufkraft des bGE !

    Gefällt mir

  4. John Stewart Mill (GB) formulierte in Anlehnung an Charles Fourier (Belgien) schon 1848 das bGE so :

    „Dieses System betrachtet nicht die Abschaffung des Privateigentums, auch nicht des Erbes; im Gegenteil, es erkennt es als ein Element in der Verteilung der Wertschöpfung aus Kapital und Arbeit ….“

    Das ist die erste Definition der Bedingungslosigkeit gegenüber der Gesellschaft.
    Nur dieses bGE ist in JEDEM Gesellschaftssystem implementierbar.

    „In der Verteilung wird ein bestimmtes Minimum zuerst für die Existenz eines jeden Mitglieds der Gemeinschaft, ob zur Arbeit fähig oder auch nicht, zugeteilt.
    Der Rest der Wertschöpfung wird in gewissen Proportionen verteilt, die VORHER unter den drei Elementen Arbeit, Kapital und Talent (Anm. Management) bestimmt werden.“ (Mill [1848] 1965, bk. 2, 211-12)

    Das entspricht auch Karl Marx :
    „Jedem nach seinen Bedürfnissen, jedem nach seinen Fähigkeiten.“
    Und als Einkommensteuertarif :
    Netto = Familienköpfe * bGE + (1 – Steuersatz) * Brutto bzw. über Alle
    0 = Einwohner * bGE – Steuersatz * Volkseinkommen .
    Hier ergibt sich die zweite Definition der Bedingungslosigkeit :
    der Erwerbsanreiz = 1 – Steuersatz darf sich nicht verringern, die eingebrachten Fähigkeiten des Einzelnen für die Gesellschaft verringern sich ja auch nicht !

    bGE, Mill und Marx, eignen sich also nicht für neoliberales Lohndumping durch Ehrenämter, weil es ja bGE gibt.
    BEDINGUNGSLOS heißt OHNE Zwang zu Arbeit ODER ANDEREN GEGENLEISTUNGEN.
    bGE eignet sich aber auch nicht für ein emanzipatorisches GE, das die Wirtschaft mehr schröpft als heute, also den Erwerbsanreiz senkt.
    Die Kuh muss gemolken werden, nicht geschlachtet !

    Gefällt mir

    1. Hallo miltonbge
      du behauptest:
      ‚Das entspricht auch Karl Marx :
      „Jedem nach seinen Bedürfnissen, jedem nach seinen Fähigkeiten.“‘
      Das ist leider ein Irrtum (Marx Mill ) denn die „Zuteilung eines bestimmten Minimums“ widerspricht dem „jedem nach seinem Bedürfnis.“ Darum ist das BGE auch nur eine Brückentechnologie in die Zukunft!

      Gefällt mir

      1. Schokolade, das bGE ist immer das soziokulturelle ExistenzMINIMUM, das die Grundbedürfnisse abdeckt. Marx war ein Idiot, der viele Menschenleben auf dem Gewissen hat, weil er nicht erkannte, dass jede Einkommensteuer eine Teilvergesellschaftung aller Ergebnisse aus Produktionsmitteln und Ressourcen ist. Deshalb nennt man ja bGE auch Sozialdividende !
        Und der Steuersatz 50 % ergibt sich daraus, weil nur dieser Steuersatz die Einkommensschere von Unternehmereinkommen und Arbeitnehmereinkommen völlig schließt. Ein Steuersatz 50 % emanzipatorisch (neomarxistisch) zu Gunsten der Arbeitnehmer (Arbeit).
        Und in D ergeben sich 50 % aus der Bestimmungsgleichung
        Steuersatz * Volkseinkommen = (Einkommensteuern + AG-Sozialabgaben) / Steuersatz.
        Man verdoppelt die Einkommensteuern durch Ausleihen und Einbinden der AG-Sozialabgaben und verdoppelt noch einmal die Einnahmen durch Ausleihen der Freibeträge mittels Besteuerung ab dem ersten Cent anstatt ab Freibetrag !

        Gefällt mir

      2. Korrektur :
        Ein Steuersatz > 50 % ist emanzipatorisch (neomarxistisch) zu Gunsten der Arbeitnehmer (Arbeit). ein Steuersatz < 50 % neoliberal zu Gunsten der Unternehmer (Kapital).

        Gefällt mir

      3. Das ist falsch, Mill setzt einen beliebigen Steuersatz voraus, Marx 100 % (Vollvergesellschaftung) und Friedman wählt die soziale Mitte 50 % (Halbvergesellschaftung) ! Es ist das Verdienst von Milton Friedman, den albernen Klassenkampf auf einen Steuersatz trivialisiert zu haben.

        Gefällt mir

      4. Hallo miltonBGE.
        1.
        Marx, also der Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaftler, Philosoph und Historiker, Karl Marx, hat keinen Menschen umgebracht. Jedenfalls ist davon nichts überliefert. Aber mit Fakten hast Du es ja eh nicht so.
        Als selbstverliebte Person fällt es Dir leicht andere als Idioten zu bezeichnen, weil sie Erkenntnisse ihrer Nachgeborenen noch nicht hatten. Demnach war Isaac Newton z.B. ein Idiot weil er von der Relativität von Raum und Zeit keine Schimmer hatte. So gesehen ist jeder Naturwissenschaftler ein Idiot weil ihm zukünftige Erkenntnisse gegenwärtig fehlen.

        Leider lieferst du mal wieder keinen Beweis für deine Behauptung, dass Marx die geniale Erkenntnis nicht gehabt hätte.

        2.
        Was das BGE ist weiß ich selber. Wie hoch das „soziokulturelle ExistenzMINIMUM , das die Grundbedürfnisse abdeckt“, genau sein soll ist die Streitfrage.
        Bei einer Flattax von 50% kommt bei einem Volkseinkommen 2.340,68 Mrd. Euro etwa 1.200 Euro/ Monat raus. Damit bewegt sich das Modell im Rahmen des üblichen.
        Was an Deinen „Spams“ nervt ist allerdings, dass Du so tust als würde im Prinzip nach der Einführung des BGE alles beim Alten bleiben können, nur 90% hätten ein höheres Einkommen.
        Dem ist aber nicht so, denn dem von Dir präferierten Modell liegt auch eine Umverteilung der Einkommen zugrunde. Das verdeckst Du indem Du mit Durchschnittswerten operierst.

        Die Erkenntnis, dass das BGE einer Vergesellschaftung des Vermögens (Eigentums) gleichkommt, die ohne kollektive also institutionalisierte Kontrolle bzw. Organisation des Vermögens auskommt, macht seiner Ablehnung durch die staatsgläubigen „Revolutionäre“ -SPD, die Linke und Gewerkschaften- verständlich.
        Mit dem Verlust der Vermögenskontrolle geht auch der Verlust der Menschenkontrolle einher, anders ausgedrückt der Rechtsanspruch auf leistungsloses Einkommen ist die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben.

        3.
        Mit den Rentenversicherungsbeiträgen werden die Renten finanziert, auf die die Rentner Rechtsansprüche haben. Das ist aber kein Problem, denn wenn wir den AG-Anteil an der Rentenversicherung rausrechen bleibt immer noch ein BGE von etwa 1.100 Euro

        Gefällt mir

    2. Hallo MiltonBGE
      Offensichtlich weißt Du selber nicht was Du schreibst?
      Erst erklärst Du Marx und Mills Auffassung seien im Punkte BGE gleich, um dann nach meinem Einspruch das Gegenteil zu verkünden.
      „Das ist falsch, Mill setzt einen beliebigen Steuersatz voraus, Marx 100 % (Vollvergesellschaftung) (…)“

      Deine hier geäußerte Auffassung ist aber auch irrig.
      Marx geht nicht von 100% Steuern aus, sondern von einer Gesellschaftsordnung die der bürgerlichen Gesellschaft nachfolgt. Eine Ordnung die darauf basiert, dass die materielle Lebensgrundlage der Gesellschaft ohne Arbeit gesichert ist und aus diesem Grund jeder Mensch sich nach seinen Bedürfnissen versorgen kann.
      Das kannst Du nicht verstehen, da bei Dir Zeit und Raum miteinander verschmelzen und daher eine historische Entwicklung in Deinem Denken kein Platz hat.

      Gefällt mir

      1. Marx geht von einer Vollvergesellschaftung alle Ressourcen und Produktionsmittel aus, das Iist ein Steuersatz von 100 % auf alle Einkommen !
        Wenn Sie das nicht verstehen, tut es mir leid. Aber das ergäbe auch ein bGE als Einheitseinkommen in Höhe eines Prokopfeinkommens.
        Das bGE = Steuersatz * Prokopfeinkommen ist zeitlos, weil die Least Square method zeitinvariant ist. Es gibt immer ein Prokopfeinkommen in der Wirtschaft und es gibt immer einen Steuersatz für die Gesellschaft.
        Und die Versorgung aller Menschen wird dadurch sichergestellt, dass man jeden Monat die Hälfte der Einkommen als Steuern einzieht und als BGE an alle in gleichen Anteilen wieder ausgibt. Es ist dann immer das gleiche Geld, das eine Gesellschaft ernährt.
        Der „historische“ Marxismus ist also wissenschaftlicher Schwachsinn bei bGE !

        Gefällt mir

  5. Man muss nur die 4 Kriterien des Netzwerkes (FAQ Frage 35) kennen :

    „bGE umfasst vier Grundelemente:
    1. Existenz- und Teilhabesicherung“
    Forderung aus Art 1 und 20 GG (BVerfG 9.2.2010)
    2. „individueller Rechtsanspruch für alle Menschen“
    Forderung aus Art. 3 und 6 GG (BVerfG 25.9.1992)
    3. „keine Bedürftigkeitsprüfung“
    Einwohner * GE = Steuersatz * Nettowertschöpfung
    Besteuerung ab dem ersten Cent anstatt ab Freibetrag Prokopfeinkommen mit konstantem Grenzsteuersatz auf Volkseinkommen = Nettowertschöpfung.
    4. „kein Zwang zur Arbeit oder zu anderen Gegenleistungen“
    Steuersatz * Volkseinkommen = (Einkommensteuern + AG-Sozialabgaben) / Steuersatz
    In D bei Steuersatz 0,5 erfüllt !
    Die Division durch Steuersatz ergibt sich aus dem Ausleihen der unteren Steuerhälfte ab dem ersten Cent anstatt ab Freibetrag, denn das bGE zurück ist höher als die Steuern, mehr Netto ALS Brutto !

    „Zunächst: Es wäre eine Milchmädchenrechnung, einfach die Bevölkerungszahl mit einem bestimmten Geldbetrag zu multiplizieren (Kriterium 3), um dann beim Blick auf das Milliardenergebnis zu behaupten, ein Grundeinkommen sei nicht finanzierbar.
    Zu einem großen Teil ist das Grundeinkommen bereits heute finanziert.
    Zusätzliche Steuern oder Abgaben müssen also zur Finanzierung erhoben werden.“

    Das widerspricht Kriterium 4 „KEINE anderen Gegenleistungen“ !
    Kriterium 4 ist der Unterschied zwischen einem bedingungslosen bGE und „allgemeinem“ Bürgergeld.

    Es ist sogar vollständig heute finanziert,
    die Grundfreibeträge durch die Arbeitgeber,
    die Grundsicherungen durch die Lohnsteuer von Arbeitnehmern,
    halbe Staatsgehälter durch die Einkommensteuern von Arbeitgebern,
    die Gesundheitsvorsorge (KV/PV) durch die AG-Sozialabgaben der Arbeitgeber.

    Da bei einem Steuersatz von 0,5 für bGE das bGE die halben Staatsgehälter ersetzt, bilden diese Einkommensteuern dann das MEHR an gesellschaftliche Teilhabe im bGE, weil damit der Konsumsteueranteil für die verbleibenden halben Staatsgehälter im bGE gleich mit finanziert wird.
    Da das bGE aber auch halbe Renten und halbes ALG 1 ersetzt, reichen für RV und AV zukünftig die AN-Beiträge, die KV/PV ist ja schon im bGE aus den AG-Sozialabgaben enthalten.

    Man leiht also nur die Grundfreibeträge und AG-Sozialabgaben in einem 2-Steuer-System aus, dann kostet das bGE nicht mehr als die heutigen Grundsicherungen, und die Grundsicherungen morgen nicht weniger als das bGE morgen.

    Kriterium 4 BEDINGUNGSLOS – „KEINE anderen Gegenleistungen“ erzwingt ein 2-Steuer-System mit Ausleihen der Grundfreibeträge (und der AG-Sozialabgaben) durch Besteuerung der Einkommen ab dem ersten Cent anstatt ab Freibetrag !

    Anm. d. Red. des Netzwerkes : „Nach Kriterium 4 darf die Auszahlung des GE nicht an eine Gegenleistung des Empfängers geknüpft sein.“
    Richtig, da aber der Steuerzahler auch sein bGE anstatt seines Grundfreibetrages dann empfängt, darf auch er nicht mit einer höheren Steuer als bisher als Gegenleistung bestraft werden !
    Das ist eben der Unterschied zwischen bGE und Bürgergeld !
    JEDER ist zugleich bGE-Empfänger und Steuerzahler (Gütersteuern für Alle, Einkommensteuer für Erwerbstätige). Das kann man nicht trennen !

    „Das Grundeinkommen muss also dynamisch sein.“
    Das einzige dynamische Modell in Blaschkes Modellsammlung ist das Ulmer Transfergrenzenmodell bei Transfergrenze = Prokopfeinkommen.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s