Einleitung

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist die Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“, so beginnt Artikel 1 unseres Grundgesetzes. In einer Gesellschaft, in der zunehmend eine Aufspaltung in Gewinner und Verlierer, in reich und arm, stattfindet, ist nicht nur die intakte Solidargemeinschaft bedroht, sondern auch ein menschenwürdiges Leben für viele unserer Mitmenschen. Beides ist aber eine unabdingbare Voraussetzung für ein friedliches und respektvolles Miteinander, dass eine moderne, demokratische Gesellschaft charakterisieren sollte. Mit der Verwirklichung eines Bedingungslosen Grundeinkommens wird ein wichtiger Beitrag geleistet, die Würde der Menschen und deren Bedürfnisse wieder in den Mittelpunkt politischen Handelns zu stellen. Damit wird Leben und Arbeit, individuelle Freiheit und sozialer Zusammenhalt wieder in Einklang gebracht und ein Gleichgewicht aller Formen menschlicher Tätigkeiten (Erwerbsarbeit, Privat- und Familienarbeit, ehrenamtliche Tätigkeiten und bürgerliches Engagement) erzielt. Um das zu erreichen, soll ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) wie folgt definiert sein: INDIVIDUELL GARANTIERT, OHNE BEDÜRFTIGKEITSPRÜFUNG, OHNE ZWANG ZUR ARBEIT, OHNE GEGENLEISTUNG und EXISTENZ UND TEILHABESICHERND. Siehe Die vier Kriterien eines Grundeinkommens